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Der Sommer ist vorbei, der Beach-Sand wird wieder kalt und nass, es geht zurück in die Halle. Die Saison 2009/2010 der RMM (Rheinland-Mixed-Meisterschaft) hat begonnen. Sehr kurzfristig, 3 Tage vor dem Turnier, gelang es uns (Hobby Mixed B) doch noch, ein Team zusammen zu bekommen. Verstärkt durch Chris Scheffler (spielt eigentlich in der B Süd in Attenhausen, nun neuerdings in der kommenden Saison aber auch in der niegelnagelneuen TV Jahn Eitelborn Senioren B Mannschaft) quetschten wir uns mit Gepäck und Verpflegung in Rolfs 7-Sitzer.
Zum Auftakt hatte der VVR-Wart Thomas Klein nach Trier geladen. Da er ganz alleine das Turnier organisierte, waren wir auf Selbstverpflegung eingestellt. Beim RMM Auftaktturnier geht es nicht um Punkte, sondern um Spaß und die Möglichkeit, neuen Spielern das Liga Geschehen zusammen näher zu bringen. Von den 14 gemeldeten Mannschaften waren 5 aus der Mosel A-Liga, 3 aus den Rhein B-Ligen und 7 aus der Mosel B-Liga. Wir hatten also nicht wirklich Hoffnung, oben mit zu spielen. In der Vorrunde starteten wir - wie schon so oft - zunächst verhalten und gaben einen Satz ab. Die folgende taktische Umstellung (Rolf als Libero) erwies sich als die perfekte Antwort. Wir holten alle weiteren Sätze und waren somit für uns überraschend als Gruppenerster unter den ersten 6. In der Hauptrunde gelang dann noch 1 Satzgewinn, aber gegen TSV 3 sahen wir kein Land. Wir freuten uns dennoch schon auf das Spiel um Platz 5, doch es kam anders.
Die Rechner unter uns kalkulierten, dass der TSV 3 die andere Gruppenmannschaft DJK Pluwig-Gusterath 1 "nur" mit +20 Punkten besiegen müsse, damit wir als doch noch Gruppenzweiter ins Halbfinale kämen. Während der Rest unseres Teams nur müde über diese Information lächelte, fieberten Rolf und ich in jenem besagten Spiel mit (O-Ton Yvonne: „Von wegen, ich bin sogar aufs Klo gerannt, weil ich so aufgeregt war !!!“) und feuerten den TSV 3 an. Der erste Satz verlief viel versprechend. Mit einem 20:6 wähnten wir uns schon siegessicher, da ja nur noch 6 Punkte fehlten. Doch TSV 3 wollte uns als Fans wohl so lange wie möglich behalten. In den 2ten 10 Minuten führte TSV 3 zwar immer, aber erst in den letzen Sekunden waren die 6 Pluspunkte auch tatsächlich da. Fast hätte es noch einen letzten Ball gegeben, dessen Ergebnis noch gegen uns hätte ausgehen können. Durch quasi fremde Hilfe waren wir nun im Halbfinale. Hier kam es zu dem am frühen Morgen vorhergesagten Lokalderby gegen Ransbach-Baumbach. In der letzten Saison waren wir noch mit ihnen in einer Spielgemeinschaft. In dieser Saison haben einige ehemalige Dierdorfer A den Weg zu RaBa gefunden.
Durch gute Vor- und Hauptrundenspiele hatte sich dieses ebenfalls veränderte Team das Halbfinale auf jeden Fall verdient. Wir hatten das Mittagsloch schon überstanden und waren begeistert dabei. Es gelang uns tatsächlich zunächst ein 15:14 im 1. Satz. Doch RaBa lies nicht locker und obwohl wir auch im 2. Satz meistens eine leichte Führung hatten, war der letzte Ball entscheidend. 13:14 zurückliegend, versenkte Oli den letzten Ball netznah und mit 14:14 zogen wir ins Finale ein. Dieser letzte Punkt sorgte noch für Diskussionen, wollten die RaBaler diesen Ball schon auf ihrer Seite gesehen haben. Der Schiri blieb aber bei seiner Meinung. Finale !!! Ja so was aber auch ... Es folgte eine weitere Überraschung. Der TSV 3 war in der Hauptrunde so stark, dass wir diesen ohne jeglichen Zweifel im Finale als unseren erneuten Gegner sahen. Doch auf dem Feld spielte sich eine andere Mannschaft ein. Der PST Trier hatte sich durchgesetzt. Diese Mannschaft war uns sofort sehr sympathisch. Es wurde gescherzt, gelacht, so macht Volleyball richtig Spaß. Eine kurzfristige Verletzungspause wurde entspannt und locker für weitere Unterhaltungen genutzt. Schade eigentlich, dass so eine nette Mannschaft doch recht weit weg ist. Aber man sieht sich ja bestimmt wieder. Letztendlich gewann PST Trier, wir haben uns aber sehr gut gewehrt. 20:25 und 23:25, das war schon knapp.
Fazit: Pamela und Oli haben sich sehr schnell wieder in die Mannschaft und den Spielbetrieb hinein gefunden. Trotz konditioneller Limitbelastung war das Zusammenspiel richtig gut. Rolf als Libero, eingesetzt für die beiden Mittelangreifer, trug einen großen Anteil an unserem Erfolg. Mit seiner bärenstarken Abwehr fischte er viele Bälle aus dem Feld. Die weite Anfahrt hat sich gelohnt, es war ein sehr schöner Spieltag. Wir werden sicher wieder dorthin fahren. Das 1. VRT kommt in Kürze. Wir sind mal gespannt, wie diese Saison wird. Das Ergebnis des Auftaktturniers lässt auf gute Spieltage hoffen. |